Salzelektrolyse fuer Pool kaufen | Schwimmbadbau24

Salz-Elektrolyse Geräte



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Digitale Salzwasserelektrolysegeräte mit selbstreinigender Zelle und vollautomatischem Überwachungssystem. Nur geringer Salzgehalt notwendig.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert die Salzwasser-Elektrolyse im Pool?
Dem Poolwasser wird Speisesalz (NaCl) in einer Konzentration von 3—5 g/L beigegeben — das entspricht etwa einem Zehntel der Meerwasserkonzentration und ist auf der Haut kaum wahrnehmbar. Wenn das salzhaltige Wasser durch die Elektrolysezelle fließt, spaltet elektrischer Strom das Salz in Chlor (Hypochlorsäure), das das Wasser desinfiziert. Nach der Wirkung zersetzt sich das Chlor wieder zu Salz — ein geschlossener Kreislauf, bei dem nur Verluste durch Rückspülung und Spritzwasser ergänzt werden müssen. Das Ergebnis ist sanfteres, hautverträglicheres Wasser ohne Chlorgeruch.
Was sind die Nachteile eines Salzwasserpools?
Die Elektrolyseanlage kostet zusätzlich zur Filtertechnik 400—2.000 EUR in der Anschaffung, und die Elektrolysezelle muss alle 3—5 Jahre erneuert werden. Nicht alle Materialien sind salzwasserbeständig: Zinkdruckguss-Armaturen und unveredelte Metallleitungen können bei dauerhaftem Salzkontakt korrodieren — Edelstahl (V2A/V4A) oder Kunststoffkomponenten sind vorzuziehen. Außerdem tendiert die Elektrolyse dazu, den pH-Wert anzuheben, sodass regelmäßige Messung und Korrektur mit pH-Minus weiterhin notwendig bleibt.
Wie viel Salz braucht ein Salzwasserpool?
Der optimale Salzgehalt liegt bei 3—5 g/L, die genaue Zielmenge steht in der Hersteller-Anleitung des Elektrolysegeräts. Bei einem 30-m3-Pool und einem Zielwert von 4 g/L werden zur Erstbefüllung 30.000 L x 4 g/L = 120 kg Siedesalz benötigt — kein Meersalz mit Jod oder Antiklumpungsmitteln verwenden. Zum Nachsalzen nur nach Messung (Salzgehaltsmesser) oder Elektroden-Warnanzeige vorgehen. Nach jeder Rückspülung gehen ca. 1—2 % des Poolvolumens verloren, was entsprechend nachgefüllt werden muss.
Ist jede Sandfilteranlage für einen Salzwasserpool geeignet?
Filtergehäuse aus ABS-Kunststoff oder PE sind in der Regel salzwasserbeständig, da die Poolkonzentration (3—5 g/L) weit unter Meerwasser liegt. Kritisch sind Metallteile: 6-Wege-Ventile aus Zinkdruckguss und nicht veredelte Stahlschrauben können bei dauerhaftem Salzkontakt korrodieren. Daher auf Salzwasser-Kennzeichnung, Edelstahlausführung (V2A/V4A) oder salzwassergeeigneten Kunststoff bei Ventilen und Pumpengehäusen achten. Edelstahl-Sandfilteranlagen sind die langfristig zuverlässigste Wahl für Salzwasserpools.
Salzwasserpool oder Chlorpool — was ist besser?
Ein Salzwasserpool produziert Chlor kontinuierlich in niedrigen, konstanten Konzentrationen — das vermeidet die Spitzenwerte bei manueller Dosierung und reduziert Hautreizungen, rote Augen und Chlorgeruch. Bei den Betriebskosten liegt die Elektrolyse im Vorteil: Strom für die Zelle kostet ca. 50—150 EUR pro Saison, Salz-Nachfüllung ca. 10—20 EUR, während Chlorchemikalien 100—400 EUR pro Saison kosten können. Der Komfortvorteil ist erheblich: Statt täglicher Messung und Dosierung genügt es, pH-Wert und Salzgehalt regelmäßig zu prüfen.
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