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Schwimmbadbau24-Basics:

Sandfilter oder Kartuschenfilter, was ist der richtige Filter für meinen Pool?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Was leistet meine Schwimmbad Filteranlage?
    Der Schwimmbadfilter ist das Herzstück eines jeden Pools. Er sorgt dafür, dass Schmutz aus dem Becken gefiltert wird. Durch das ständige Bewegen des Wassers sorgt er gleichzeitig dafür, dass Bakterien und Keime sich schlecht vermehren können.
  • Welche Poolfilterarten gibt es?
    Um den Badespaß ungetrübt genießen zu können, gibt es zwei verschiedene Filtertechniken: den Sandfilter, den Kartuschenfilter, den Beutelfilter und den Glasfilter.
  • Vor- und Nachteile der Filterarten:
    Der Kartuschenfilter ist in der Regel kleiner und kann so auch in sehr beengten Verhältnissen seinen Platz finden. Die Betriebskosten einer Sandfilteranlage sind in der Regel niedriger, weil das Filtermedium Sand, effektiv und günstig ist. Kartuschenfilter sind in Hallenbädern eine gute Alternative, weil die Verschmutzung dort recht gering ist und so die Kartusche lange verwendet werden kann. Die Sandfilter sind leistungsstark, arbeiten mit Naturmaterialien (ohne Wegwerf-Filterkartuschen) und können je nach Bedarf auch mit Aktivkohle und Glas befüllt werden. Die Reinigung der Kartuschen ist ein Mehraufwand und nicht immer appetitlich. Der Benutzer neigt hier oft zum vorzeitigem Wegwerfen.

Vor- und Nachteile im Überblick

Sand Filteranlagen

Bei größeren Schwimmbecken und fest eingebauten Pools raten wir zum Kauf einer Sandfilteranlage. Er hat sich deutlich hinsichtlich dem Filtrierungsergebnis sowie Bedienkomfort gegenüber anderen Filtrationssystemen durchgesetzt. Unser Tipp: Erhöhen Sie bei getrübtem Wasser die Filterwirkung durch den Einsatz von Flockungsmittel.

Sandfilter kaufen


Sandfilteranlagen haben zum einen den Vorteil, dass sie einfach zu reinigen und in der Handhabung sind. Zudem sind sie leistungsstark und die laufenden Kosten halten sich im Rahmen. Wir empfehlen die laufenden Stromkosten über eine Frequenzgesteuerte Pumpe zu reduzieren.

Mit der Anschaffung einer Sandfilteranlage ist eine hohe Filterkapazität auch bei stark verschmutztem Wasser gegeben. Filtern kann man nie genug, daher auf die richtige Filtergröße und die Filterfließgeschwindigkeit achten. Auch hier kann die Fließgeschwindigkeit durch eine Frequenz gesteuerte Filterpumpe deutlich reduziert werden.

Kartuschen Filteranlagen

Für kleinere Schwimmbecken, Holzbottiche und auch Whirlpools empfehlen wir die Verwendung einer Kartuschenfilteranlage. Sie überzeugt durch ihren geringen Platzbedarf, bei sehr gutem Filterergebnis.

Kartuschenfilter kaufen


Auch für ein Planschbecken sind Kartuschenfilter völlig ausreichend. Kleine Kartuschenfilter sind günstig in der Anschaffung und überzeugen durch ein recht ordentliches Ergebnis. Wichtig ist die regelmäßige Kartuschen Reinigung.

Der Nachteil an Kartuschenfiltern ist, dass die Papierkatusche die an dem Filter angebaut ist regelmäßig ausgetauscht werden muss und dadurch die Betriebskosten etwas höher sind. Der Kartuschenfilter kommt bei Pollen, Blätter oder andere grobe Verunreinigungen schnell an seine Grenzen. Zudem ist eine Rückspülung nicht möglich, man muss die Kartusche ausbauen und händisch reinigen.


Der Schwimmbadfilter bewegt das Wasser. Die Aktivität von Algen, Bakterien und anderen Keimen wird massiv reduziert. In Verbindung mit der Desinfektion bleibt das Wasser klar und hygienisch rein. Ziel ist es im Ergebnis so nah wie möglich an Trinkwasser heran zu kommen.


Sandfilter

Aufbau und Funktion

Die am weitverbreiteten Filteranlagen sind Sandfilter und besteht aus drei Komponenten: der Poolpumpe, dem Filterkessel und dem Mehrwege-Ventil.
Die Pumpe saugt das Wasser an und pumpt es über das Mehr-Wege-Ventil direkt in den Filterkessel. Je nach Ventilstellung wird das Wasser nun entweder wieder in den Pool (Zirkulieren), in den Kanal (Rückspülen bzw. Nachspülen) oder in den Filterkessel weitergeleitet (Filtern). Beim Zirkulieren über den Filterkessel, fließt das Wasser durch einen Sandfilter (z.B. gefüllt mit Quarzsand oder Filterglas). Dort filtert sich, aufgrund der sehr scharfkantigen Struktur des Filtermediums, Schmutz, Blätter und Insekten. Anschließend wird das Wasser zurück ins Mehr-Wege-Ventil gedrückt, wo es schlussendlich gefiltert in den Pool geleitet wird.


Verschiedene Typen von Sandfiltern

Einschichtfilter
Der klassische Sandfilter arbeitet mit einem Filtermedium. Je nach Größe wird mit verschiedenen Körnungen gearbeitet. z.B. bei einem Filterkessel Cantabric aus dem Hause Fluidra mit dem Ø 750 mm, hat man eine Füllung von 210 kg Filterglas mit der Körnung 0,5-1,0 mm und 57 kg mit der Körnung 3,0-7,0mm. Sandfilter gibt es entweder in 2-geteilter Ausführung oder einteilig. Geteilte Sandfilteranlagen ermöglichen durch Öffnen des Kessels in der Mitte einen einfachen Wechsel des Filtermediums. Einteilige Anlagen haben dagegen eine höhere Druckbeständigkeit.

Hochschichtfilter
Hochschichtfilter sind Sandfilter als Mehrschichtfilter, d.h. es sind mehrere Sandschichten übereinander. In Hochschichtkesseln lassen sich mehr Filterschichten einbringen, so werden durch die Höhe des Filterbettes und die verschiedenen Filtermaterialien kleinere Schmutzteile besser gefiltert und die Filterleistung erhöht. Im Falle des Einsatzes von Aktivkohle werden auch zusätzlich Chloramine beseitigt.

Sandfilter ist nicht gleich Sandfilter. Je nach Größe des Schwimmbeckens müssen verschiedene Typen einer Sandfilteranlage in den Pool integriert werden.


Ventilarten bei Sandfilteranlagen

Sandfilter mit Side-Mount-Ventil (Ventil an der Seite der Filteranlage)
Sandfilter mit Seitenventil werden bei Anlagen, die fest montiert werden, verwendet. Hier kann man das Filtermaterial ohne Zerlegen tauschen, was für eine Festinstallation zwingend notwendig ist.

Sandfilter mit Top Mount-Ventil (Ventil an der Oberseite des Filters)
Sandfilter mit Oberventil werden bei kleineren Anlagen für Aufstellpools verwendet. Die Filter mit Oberventil gibt es dabei in einteiliger und mehrteiliger Ausführung.

Sandfilter mit Stangenventil
Das Stangenventil wird mit Wasser- oder Luftdruck gesteuert und kann während des Betriebes gestellt werden. Ein Ausbau der Pumpe ist nicht erforderlich. Stangenventile überzeugen durch höchste Betriebssicherheit und eine hohe Rückspülgeschwindigkeit, da es nur einen geringen Druckverlust gibt.


Verwendbares Filtermaterial

Filtersand
Das wohl am weit verbreitete Filtermedium ist Quarzsand, der immer wieder rückgespült werden kann und sich gut zur Filtration eignet. Hier gibt es qualitativ große Unterschiede. Achten Sie beim Kauf auf einen hohen Quarzanteil und die genaue Abstufung der Körnungen. Auch sollte der Quarzsand schon gewaschen sein, da man ansonsten feinste Sandpartikel im Becken wiederfindet.

Filterglas
Filterglas ist die moderne Alternative zum Filtersand. Es besteht aus Granulat aus recyceltem Glas. Die glatte Oberfläche des Filterglases verhindert die Keim- und Biofilmbildung in der Filteranlage und sorgt so für eine bessere Wasserqualität. Damit wird der Einsatz von Wasserpflegemittel deutlich reduziert und man muss auch weniger Rückspülen und spart somit Wasser.
Filterglas überzeugt durch eine effizientere Filtration und längere Filterstandzeiten. Außerdem bietet es für den Austausch des Filtermaterialaustausches längere Intervalle.

Aktivkohle / Hydroanthrazit®
Aktivkohle und HYDRO-ANTHRAZIT® werden vor allem als obere Materialschicht in Mehrschichtfiltern eingesetzt. Es handelt sich um einen porösen, feinkörnigen Kohlenstoff mit großer innerer Oberfläche, an der die gelösten Stoffe haften bleiben und somit aus dem Wasser entfernt werden.

Ein Sandfilter benötigt spezielles Filtermaterial. Die verwendbaren Materialien sind Filtersand, Filterglas und Aktivkohle/Hydroanthrazit®. Innerhalb der Sandfiltermaterialien gibt es qualitativ große Unterschiede. Achten Sie beim Kauf auf die genannten Kriterien!


Welche Regeln sollten beim Filtern eingehalten werden?

Um ein optimales Filtrationsergebnis zu erhalten, müssen Sie einige Regeln einhalten. Es gibt mehrere Funktionen Ihrer Sandfilteranlage, die in verschiedenen zeitlichen Abständen wichtig sind:

  • Das gesamte Wasser sollte innerhalb von vier Stunden gefiltert worden sein.
  • Zudem sollte das komplette Wasser zweimal täglich insgesamt gefiltert werden in einem Zeitraum von 8-12 Stunden pro Tag.
  • Einmal in der Woche sollte man eine Rückspülung machen.
  • Situationsbedingt sollte man das Filtermedium jedes Jahr, bzw. nach Bedarf wechseln. Filterglas kann laut Hersteller bis zu 5 Jahren Verwendung finden. Hier ist es von großer Bedeutung, ob man sehr kalkhaltiges Wasser hat, welches das Filtermedium verkleben kann. Insbesondere wenn man den pH Wert nicht gut eingestellt hat, kann Kalk sehr aggressiv sein. Wichtig, das Medium einmal jährlich händisch prüfen. Ist das Medium feinkörnig und nicht verklebt, kann es in der Regel weiter verwendet werden.

Wie wird ein Sandfilter gereinigt?

Die Reinigung des Filtersandes nennt man Rückspülen. Wasser wird rückwärts, also vom Filterstern zum Eingang des Sandfilters, durch den Filter gepumpt. Dabei werden die angesammelten Schmutzpartikel ausgeschwemmt. Das Schmutzwasser wird anschließend in den Ablauf zur Kanalisation geleitet.

Die Reinigung von einem Sandfilter ist einfach und erledigt sich ohne großen Aufwand. Beim sogenannten Rückspülen wird Wasser rückwärts durch den Sandfilter gepumpt. Dabei werden die Schmutzpartikel in den Ablauf geleitet.


Welche zusätzliche Filtrierung ist möglich?

Mit dem Hydrozyklon Vorfilter ist es möglich, Feststoffe bis zu 40 Mikron fein vom Wasser zu trennen. Er wird zwischen Pumpe und Filter montiert und kann in bereits bestehende Anlagen installiert werden. Durch die Vorfiltrierung wird der Wasserverbrauch, der zu Reinigung des Filtersystems benötigt wird, um die Hälfte reduziert.
Auch die Anzahl der Reinigungszyklen (Rückspülungen) wird ebenfalls reduziert. Der HydroSpin sammelt im unteren Bereich des Behälters die separierten Feststoffe. Die Reinigung erfolgt durch Öffnen des Ablassventils.
Je nach Modell werden lediglich 5-15 Liter Wasser zu Reinigung verbraucht. Das Abschalten der Pumpe ist für das Reinigen des Hydrospins nicht notwendig.


Die richtige Auslegung: Welche Filtergröße brauche ich?

Die Filteranlage sollte innerhalb von 7-10 Stunden das Beckenwasser 1-2 mal umwälzen. Dies spart Strom sowie chemische Reinigungsmittel. Bei der Wahl des richtigen Filterkessels ist darauf zu achten, dass er in Form und Größe zur Pumpenleistung passt. Dies ist wiederum von Inhalt, der Lage und der Beschaffenheit des Schwimmbeckens abhängig.

Fassungsvermögen in m³ Fassungsvermögen in Litern Erforderliche Pumpleistung in Litern pro Stunde
4 4.000 1.000 L/h
8 8.000 2.000 L/h
12 12.000 5.000 L/h
20 20.000 6.000 L/h
30 30.000 8.000 L/h
40 40.000 12.000 L/h

Nicht jeder Sandfilter ist identisch. Die Filteranlage muss konkret auf die Pumpenleistung abgestimmt sein. Diese wiederum orientiert sich an Inhalt, Lage und Beschaffenheit des Schwimmbeckens.


Unsere Empfehlungen

Wir bieten die richtige Sandfilteranlage für jede Poolgröße in verschiedenen Preisklassen.


Kartuschenfilter

Aufbau und Funktion

Kartuschenfilter sind alle Filter, deren Filtermedium aus Kunststoff besteht. Die Wasseraufbereitung erfolgt durch Zurückhalten der Verschmutzungen durch ein feinporiges Kunststoffvlies. Dieses ist meist sternförmig in der Kartusche gefaltet, wodurch eine große Filteroberfläche erreicht wird. Diese große Filteroberfläche bedeutet aber wiederum eine sehr geringe Filtergeschwindigkeit von maximal 1,5m/h. Durch die geringe Strömungsgeschwindigkeit ist eine Rückspülung daher nicht möglich. Das gereinigte Wasser wird anschließend in den Pool zurückgeleitet.
Sie sind in der Regel nur für Aufstellbecken wie Stahlmantelbecken und kleinere Privatbäder geeignet.


Verschiedene Typen von Kartuschenfiltern

Unter den Begriff Kartuschenfilter fallen alle Filter, deren Filtermedium aus Kunststoff besteht. Dazu zählen neben den herkömmlichen Kartuschen- oder Kerzenfilter auch Schaumstofffilter, deren Filtermedium offenporiger Weichschaumstoff ist. Die Besonderheit bei Schaumstofffiltern ist, dass sie rückgespült werden können.


Wie wird ein Kartuschenfilter gereinigt?

Für die Reinigung werden die Kartuschen ausgebaut. Dabei werden sie unter fließendem Leitungswasser einfach abgespritzt oder abgebürstet. So wird der grobe Schmutz entfernt. Eine Tiefenreinigung wird nur durch den Austausch der Kartuschenfilter erreicht.


Die richtige Auslegung: Welche Filtergröße brauche ich?

Grundsätzlich sollte das Schwimmbadwasser zweimal täglich umgewälzt werden. Aufgrund der geringen Pumpenleistung eines Kartuschenfilters ist dies nur bei kleinen Pools gewährleistet.


Unsere Empfehlungen

Wir bieten den richtigen Kartuschenfilter für jede Poolgröße in verschiedenen Preisklassen.

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