Sandfilter fuer Pool kaufen – Sandfilteranlage

Sandfilter Standard

In dieser Kategorie führen wir preisgünstige Einsteiger Sandfilteranlagen. Als Fachbetrieb sind wir stets bemüht einen Mindeststandard zu gewährleisten. Die eingesetzten Materialien müssen unseren hohen...



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In dieser Kategorie führen wir preisgünstige Einsteiger Sandfilteranlagen.


Als Fachbetrieb sind wir stets bemüht einen Mindeststandard zu gewährleisten. Die eingesetzten Materialien müssen unseren hohen Ansprüchen genügen. Daher ist selbst bei der Filteranlagen Einsteigerklasse Standard ein gutes Ergebnis zu erwarten.

Was ist zu grundsätzlich bei Sandfilteranlagen zu beachten:

Wichtig ist die ausreichende Dimensionierung der Sandfilteranlage. Der komplette Beckeninhalt des Schwimmbeckens sollte bei richtig dimensionierter Filteranlage in 8 - 10 Stunden zweimal umgewälzt werden. Diese  Kenngröße ist ein wichtiges Kriterium um die Größe Ihrer Filteranlage zu bestimmen. Wir beraten Sie aber gerne.

Die Filterreinigung erfolgt durch Rückspülen, wir empfehlen den Sandfilter mindestens 1 x wöchentlich rückzuspülen. Je nach Verschmutzungsgrad zeigt das Manometer einen erhöhten Druck an. 

Schmutz und Unrat wie Blätter im Skimmer und Vorfilter haben eine unnötige Chlorzehrung. Sie erhöhen den Chlorverbrauch und somit die Unterhaltskosten des Schwimmbades. Daher auch den Skimmerkorb und den Pumpen-Grobfilter der Filteranlage regelmäßig von Verunreinigungen säubern.

Die Auswahl des Filtermaterials, die Schichtenhöhe, und vor allem die Filterfliesgeschwindigkeit haben einen wesentlichen Einfluss auf das Filtrationsergebnis. Einfach ausgedrückt, je mehr Verunreinigungen durch den Filter zurückgehalten werden, umso weniger Desinfektionsmittel werden benötigt.

Wichtige Betrachtung beim Filterkauf ist die:

Filtergeschwindigkeit

Die rechnerische Filterfließgeschwindigkeit steht in direkter Verbindung zur Filterleistung. Daher sollte man auch auf die Angaben zur Filterleistung die dazugehörige Filtergeschwindigkeit betrachten.

Im Privatbereich sollte die Wassermenge nicht über 50 m/h Volumen betragen. Im gewerblich genutzten Schwimmbad ist die Filtergeschwindigkeit für Schwimmbadwasser auf maximal 30 m/h und bei salzhaltigem Wasser oder Sole auf 20 m/h Volumenstrom begrenzt.

Die Filterleistung verringert sich mit zunehmender Filtergeschwindigkeit, da auch eine Druckerhöhung proportional zur Wasserflussmenge entsteht.

Eine langsamere Filtergeschwindigkeit von 30 m/h verbessert die Filtration deutlich.

Für eine effektive Reinigung des Filters durch Rückspülen werden aber Spülgeschwindigkeiten von 50-60 m/h notwendig. Da die Filterpumpe in privaten Schwimmbecken für Filtration und Rückspülung ausgelegt wird, wählt man als Kompromiss eine Filtergeschwindigkeit von ca. 50 m/h.

Um aber Strom zu sparen und das Filterergebnis zu verbessern werden heutzutage Frequenzgesteuerte Pumpen empfohlen. Jetzt hat man ein super Rückspülergebnis und ein tolles Filtrationsergebnis.

Die Schwimmbadnorm DIN 19643 für öffentlich genutzte Schwimmbecken gibt die Filterumwälzleistung Nutzungs- und Belastungsabhängig vor. Diese ist zwingend ein zu halten um genehmigt zu werden.

Für Privat genutzte Becken empfehlen wir folgende Filterleistung:

Der Beckeninhalt sollte innerhalb von 8-10 Stunden mindestens zweimal umgewälzt werden. Die FilterTechnik empfehlen wir immer tagsüber zu betreiben. Tagsüber hat man den besten Wirkungsgrad der Wärmepumpen und auch eingesetzte Solaranlagen können so die Solarenergie in den Wasserkreislauf einbringen.

Ein weiterer Vorteil ist in diesem Zusammenhang, dass man durch die Tagesgeräusche die Filterpumpe kaum wahrnimmt, während der Nacht dann doch eher.

Bitte beachten Sie: Bei Inbetriebnahmen in Technik- und Kellerräumen muss aus Sicherheitsgründen unbedingt ein Bodenablauf vorhanden Filter dürfen nicht direkt an das Hauswassernetz angeschlossen werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie baut man eine Sandfilteranlage auf?
Standort wählen: witterungsgeschützt, frostsicher, Saugleitungslänge zur Pumpe maximal 2—3 m. Den Behälter lotrecht aufstellen und das Tauchrohr auf festen Sitz prüfen. Sand befüllen: Behälter zur Hälfte mit Wasser füllen, Tauchrohr abdecken, Quarzsand (0,4—0,8 mm) bis zur Maximalmarkierung einfüllen. Leitungsanschluss: Skimmer-Saugleitung zu Pumpe zu Ventileingang zu Ventilausgang zu Pool. Erststart: Ventil auf Rückspülen (3 Min.), dann Klarspülen (30 Sek.), anschließend auf Filtern stellen. Häufiger Fehler: Luft in den Leitungen — alle Verschraubungen auf Dichtigkeit prüfen.
Wie oft muss man eine Sandfilteranlage rückspülen?
Richtwert: alle 2—4 Wochen, oder wenn der Manometerdruck um 0,3—0,5 bar über den Ausgangswert gestiegen ist. Im Rückspülvorgang das Ventil auf Rückspülen stellen, Pumpe einschalten und 2—3 Minuten laufen lassen, bis das Schauglas klar ist. Anschließend 30 Sekunden auf Klarspülen, um losen Sand zu binden. In der Hochsaison bei hoher Badebelastung, Hitzewellen oder nach einer Schockbehandlung kann wöchentliches Rückspülen sinnvoll sein.
Wie viel Sand braucht meine Sandfilteranlage?
Die Füllmenge richtet sich nach dem Behälterdurchmesser: SF300 (30 cm) ca. 12 kg, SF400 (40 cm) ca. 25 kg, SF500 (50 cm) ca. 35 kg, SF600 (60 cm) ca. 50 kg. Immer die Herstellerangaben prüfen. Den Behälter maximal zu zwei Dritteln füllen — der freie Raum ist für die Expansion beim Rückspülen notwendig. Ein überfüllter Behälter führt dazu, dass Sand in den Pool gelangt. Ein Sandwechsel ist alle 2—3 Jahre empfehlenswert oder wenn die Filterleistung trotz regelmäßigen Rückspülens nachlässt.
Kann man Filterglas statt Sand verwenden?
Ja — Filterglas (Körnung 0,5—1,0 mm) lässt sich direkt in gleicher Menge als Ersatz für Quarzsand einsetzen. Es filtert deutlich feiner (bis 5 Mikrometer gegenüber 20—40 Mikrometer bei Sand), neigt nicht zum Versintern und verlängert die Rückspülintervalle. Nachteil: Filterglas kostet 2—3 Mal mehr als Quarzsand. Für stark beanspruchte Pools mit Familien oder häufigem Grünalgenproblem ist Filterglas die langfristig bessere Investition.
Was tun, wenn die Sandfilteranlage undicht ist?
Häufigste Undichtigkeitsstellen sind der O-Ring am Ventildeckel, die Anschlussverschraubungen (Union-Muffen) und bei älteren Anlagen das Gehäuse selbst. Den O-Ring ausbauen, mit Siliconfett einreiben und neu einlegen — vorsorglich alle 2—3 Jahre ersetzen. Verschraubungen auf korrekte Ausrichtung prüfen; als Gewindedichtung Teflonband oder Sanitär-Hanf verwenden. Ein Riss im Gehäuse erfordert je nach Größe eine Reparatur mit Spezialkleber (z. B. Tangit PVC-U) oder den Austausch des Behälters.
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