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Ratgeber zur Pool-Technik: Überblick über wichtige technische Komponenten und die richtige Auswahl

Für eine funktionierende Poolanlage sind Sie auf die richtigen technischen Komponenten angewiesen. Wichtig ist dabei, dass die Bestandteile des Gesamtsystems gut zueinanderpassen und Filterleistung, Wasserpflege, Steuerung und Verrohrung aufeinander abgestimmt sind. Kommt es hier zu Unstimmigkeiten, bemerken Sie dies vor allem an der mangelhaften Wasserqualität und einem steigenden Energieverbrauch.

Die Filterpumpe - das Herzstück Ihrer Pool-Technik

Eine der wichtigsten Komponenten der Pool-Technik ist die Filterpumpe. Sie bringt durch die Umwälzung das Wasser in Bewegung. Bei der Auswahl müssen Sie Folgendes im Blick behalten:

  • Umwälzrate: Ihre Filterpumpe sollte das Wasser abhängig von der Nutzung zwei- bis dreimal täglich umwälzen.
  • Laufzeit: Die ideale Laufzeit der Poolpumpe bewegt sich zwischen acht und zwölf Stunden.
  • Förderleistung: Wie hoch die Leistung Ihrer Poolpumpe sein muss, hängt unter anderem von der Rohrlänge, den vorhandenen Einbauten und den Höhenunterschieden ab.

Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass Ihre Poolpumpe nicht zu stark dimensioniert ist. Dadurch ergeben sich bei der Wasserqualität keine Vorteile. Stattdessen erhöht sich dadurch nur der Stromverbrauch und die Filterwirkung verschlechtert sich. Gut geeignet sind drehzahlgeregelte Pumpen. Sie können eine effiziente Anpassung an die unterschiedlichen Betriebszustände gewährleisten.

Filteranlage und -kessel sorgen für zuverlässige Reinigung

Unerlässlicher Bestandteil der Pool-Technik sind Filterkessel und Filteranlage. Sie sind für die eigentliche Reinigung und damit auch für die Wasserqualität ausschlaggebend. Um Schmutzpartikel jeder Art und Größe zuverlässig aus dem Wasser zu filtern, kommen Sand- und Glasfilter zur Anwendung. Behalten Sie bei der Auswahl folgende Tipps im Blick:

  • Berücksichtigen Sie nicht nur die Pumpenleistung, sondern die Filterfläche. Mit einem größeren Kessel können Sie die Filtration erheblich verbessern.
  • Die Fließgeschwindigkeit sollte zwischen 30 und 50 m/h liegen.
  • Als Filtermedium kommen Sand und Glas infrage. Sand hat sich in vielen Anlagen bewährt und ist noch dazu günstig. Glas bietet eine bessere Feinfilterung und zeichnet sich durch eine lange Standzeit aus.

Stimmen Sie Pumpe und Filtergröße aufeinander ab. Ist der Kessel für die Pumpe zu klein, leidet darunter auch die Reinigung.

Verrohrung beeinflusst die Effizienz der Anlage maßgeblich

Bei der Planung der Pool-Technik gerät die Verrohrung als wichtige Komponente schnell in Vergessenheit. Dabei sind die Rohrleitungen für die Effizienz entscheidend. Wichtig ist, dass der Rohrdurchmesser nicht zu klein ist. Dadurch erhöht sich der Widerstand und die Leistung wird erheblich reduziert. Bei kleinen Pools sollte Ihre Verrohrung einen Durchmesser von 50 mm haben und bei größeren Anlagen 63 mm. Achten Sie bei der Verlegung der Rohre auf möglichst kurze Wege und halten Sie die Anzahl von Bögen und Engstellen gering. PVC gilt als Material der ersten Wahl. Es ist aber nur dann optimal, wenn es sauber verklebt wird.


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